Donnerstag, 21. Mai 2009
...es ist nicht so leicht
...die Unterstützung in der sozialen Umgebung zu finden. Gedenke "esho funi".
"Der Mensch, der Dir gegenübersteht ist immer der wichtigste!"
Wenn man allein ist, welcher Spiegel ist das?
Zum Glück habe ich den Gohonzon* in meinem Leben. Weisheit, Mut, Mitgefühl und Lebensfreude sind die Qualitäten der Buddhaschaft. Der Gohonzon ist der klare Spiegel dessen. Auch im Zustand des Ärgers, der Hölle, der Animalität...3 der niederen Lebenszustände (buddistische Philosophie) ist die Buddhaschaft enthalten. Mit diesem Glauben kann ich das, was gerade in meinem Leben abläuft mit gewisser Gelassenheit sehen. Immer wieder aufstehen und der Wert finden.

Heute Morgen rief ich im Büro an, um mich weiter krankzumelden. Ich hatte zuvor überlegt, welche Entscheidung am ehrlichsten und vernünftigsten sei. Ich befinde mich in einer Zwickmühle. Jedoch mit der Weisung "Jede Entscheidung ist richtig", die ich einst von einem Menschen bekommen habe, den ich sehr schätze, traf ich nun diese und sprach zunächst nur auf den AB. Es war noch recht früh und ich weiß, dass meine Chefin oft Sonntag im Büro ist. Ich wollte sie nicht über handy anrufen. Zudem fand ich das zu teuer, wenn´s auch anders ginge. Ich dachte aber auch, ich rufe, wenn nichts kommt später über handy an. "Erstmal meinen Lebenszustand erhöhen! ... ist noch Zeit!"
Für den Anruf dann auf meinem Anrufbeantworter, als ich später nach Hause kam, brauchte ich genau diesen. Einen hohen Lebenszustand!
Sie war total wütend, was mir einfiele aufs Band zu sprechen. Sie müsse nun dringend wissen, ob ich am Wo.-ende arbeite. Meine Entscheidung morgen erst nochmal zum Arzt zu gehen, dessen Meinung zu hören, um dann zu entscheiden- allein traue ich mir das nicht zu, respektierte sie mit keiner Geste.
Nachdem ich gegessen hatte, rief ich sie zurück. Meine Argumentation war ehrlich. Ich erläuterte meine Zwickmühle, meine Not und meine Angst. Zudem sehe ich auch ihre Seite, ich wolle weiter dort arbeiten (was so gar nicht stimmt-später klarer!*) und ich versuche eine längerfristig vernünftige Lösung für alle finden. Was nütze es, wenn ich mit "Bandscheibe" komplett ausfiele?
Sie "gab klein bei", ich schien überzeugend!
"Dann aber morgen sofort und...über handy!"

* Gohozon könnt Ihr gerne "googlen", vielleicht erläutere ich "Das wahre Objekt der Verehrung" in späteren Zusammenhängen.
* "...ich wolle weiter dort arbeiten (was so gar nicht stimmt!) Das ist sicherlich ein "Aufhorcher".
Braucht aber für Worte noch ein bißchen Zeit
"Ich habe in jedem Moment meines Lebens die Wahl zu erntscheiden"...das nur kurz dazu...
Es ist schon ´ne Menge Druck für Menschen zu arbeiten, die abhängig sind. Vor einer Oma zu hocken, die Zähne vor Schmerzen zusammenzubeißen, in der Angst das Leben nicht zu schaffen, geschweige denn irgendwann mal eine Rente zu haben...das ist "verrückt", oder?
Da sollte ich ehrlich sein, sonst kann ich mir meine Hilfe sonst wo hinstecken!!!
Oh,oh...www.eineneuehaltung.de

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