Montag, 18. Mai 2009
"Esho Funi"
...Einheit von Leben und Umgebung.
Der Buddhismus lehrt, dass der Mensch und seine Umgebung untrennbar sind.
Die Art wie wir denken, unsere Umgebung wahrnehmen und uns verhalten (Haltung*) ist also ein Spiegelbild unsres eigenen Lebenszustandes.
Ganz anders, als viele Menschen annehmen, dass unsere Umgebung maßgeblich dafür verantwortlich ist, wie wir uns fühlen.
Jedoch bedingt diese Sichtweise meist Leid, weil wir ja doch nicht immer davonlaufen können. Vor allem nicht vor den unerlässlichsten Dingen die alle Menschen betreffen (...Krankheit, Alter und Tod)
Aber guckt Euch um, die Umgebung ist voll mit "davonlaufenden"!
"Zeit"...wer hat Zeit?
Ich habe Zeit, gerade...Mit dem Entschluß freier zu sein, den ich letzte Woche traf kam prompt die Antwort: Einschränkung in ganzer Linie...so sehr auf mich zurückgeschmissen...
Um den Übertrag auf das Prinzip esho funi und unsere Gesellschaft nicht zu vergessen:
"Ich verändere mich und damit meine Umgebung"...

Meine erste Probe wird sein der Termin bei meinem Arzt:
U.a. arbeite ich indirekt mit ihm zusammen, er empfielt seinen Patienten bei mir Yoga zu machen. Er empfielt selbstständig an den Themen mitzuarbeiten, die er behandelt. Also, jetzt gehe ich als Patientin zu ihm..."wohin wird er mich schicken, was wird er mir empfehlen?
...Wo möchte ich hin?"

Wieder später mehr!

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