Montag, 18. Mai 2009
Leistungdruck versus "Softpower"
Anfangen möchte ich hier mit meiner aktuellen Lebenssituation, die sich vielleicht gar nicht so arg unterscheidet von der mancher anderen Person.

Mein Rücken tut sauweh. Er ist müde und wird noch mehr schaffen müssen.

Gerade habe ich einen neuen Job in der Häuslichen Krankenpflege angefangen. Ich geriet vor einigen Wochen in eine präkere finanzielle Situation, dass ich nicht meine Miete bezahlen konnte. Zum Glück habe ich einen recht soliden, v.a in der Zukunft sicheren Beruf gelernt. Somit habe ich in den letzten, wie gesagt etwa 3 Wochen all das Geld was mir durch eine Fehlinformation oder eines Kommunikationsfehlers fehlte erarbeitet. Ein Tag Pause. Alles war und ist noch neu. Es ist schwere körperliche Arbeit. Auch psychisch nicht ganz so einfach.

Jedenfalls möchte ich das Forum hier nutzen, mir die Werte der vertrakten Situation bewußt zu machen. Meine Aha-Momente zu reflektieren und in unserer demografisch sich sehr verändenden Welt vielleicht neue Sichtweisen und Verhaltensweisen aufzuzeigen...für mich und für andere.

Ich lebe Yoga und praktiziere Buddhismus. Jeder Bereich des Lebens "Ist Yoga oder Ist Buddhismus". Die Frage mich entscheiden zu müssen ist längst geklärt und hier kein Thema. Wobei ich da natürlich offen bin...

Gestern las ich, warum der Buddhimus in Indien wo Yoga einen hohen Stellenwert hat, so gut wie ausgestorben ist. Da hat Buddhismus begonnen, mit Shakymuni als Mensch. Allerdings ist er irgendwann zum Gott geworden (einer neben den ganzen vielen) und damit wurde die Erleuchtung für Menschen unerreichbar. Genau das lebe ich nicht .Es geht um den Menschen, jeder Mensch ist Buddha.

Soweit dazu.

Im Zusammenhang:

Auch mit meinem "wehen" Rücken, in dieser scheinbar ausweglosen Situation schwer arbeiten zu müssen, steckt die Erleuchtung. Wie auch immer sich das in meinem Alltag die nächsten Wochen zeigen wird. Gerade erlebe ich eine kleine Erlösung, die durch den Fluss des Schreibens geschieht.



Später mehr, ich werde jetzt Yoga unterrichten, so wie ich bin- sanft, mit viel "Softpower"

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