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Montag, 18. Mai 2009
Kontrolle durch "esho funi"
Zit.: "Der Schlüssel um unsere Umstände zu ändern und Ergebnisse zu schaffen, die wir uns wünschen, hängt von unserer Fähigkeit ab, unsere eigene Kontrolle zu übernehmen und uns selbst zu verändern, von unserem inneren Lebenszustand."

"Was möchte ich?" ich glaub´das war meine Frage zum Arztbesuch von heute Mittag. Meine innere Antwort lautete: "Frei von Schmerzen und v.a. Yoga machen können."
Genau das formulierte der Arzt: "Keine Krankengymnastik, wir schalten den Schmerzkreislauf aus, den der Verspannungen und Sie machen Yoga!"
Es ist also nichts ernstes...
Gut so, wenn er das auch seinen anderen Kunden sagt, habe ich mein Klientel....!!!

Noch kurz zu einer Begegnung mit einer mir sehr wichtigen jungen Frau...
Sie war, wie immer im Stress: "Toller hammerharter Arbeitstag", ich traf sie im Supermarkt. Sie stopfte Gemüse (frisch, alles zum Schnibbeln) u.a. in ihren eh schon vollen Rucksack- ich trug den Chinakohl.
"Jetzt will ich noch meine Wohnung aufräumen, joggen gehen und dann kommen die Leute zur Besprechung (Sie ist so wie ich ehrenamtlich engagiert). Ich erwähnte meinen Rücken. Sie schlug mir direkt einen Heilpraktiker vor, mit dem sie gute Erfahrung bei ihren Rückenproblemen gemacht habe. Kritisierte meinen Arzt "Wenn Du seiner Entscheidung nicht traust."
Ich wurde wütend, als sie sagte: "Der ist ganz billig, 40 Euro die Sitzung."
"Ich weiss nicht mal wie ich meine Lebensmittel bezahlen soll...!" "Oh Gott, dachte ich...wie bist Du drauf!" Innerlich befürchtete ich bei ihren Erzählungen zuvor ihren Zusammenbruch..."Na toll, sehr ermutigend!" Dabei habe ich mich entschlossen die jungen Frauen zu unterstützen, das heißt nicht ihnen den Mut zu nehmen....Ich sagte weiter nichts, drückte ihr den Kohl in die Hand und ging.
"Nur weil ich in der Altenpflege arbeite, muss ich mich ja nicht solidarisiern, ich bin 38!
Meine Pläne im Leben sind andere: Arbeiten, Reisen, Kultur, Familie...ja, ich möchte ein eigenes Kind!
Also: "KArma" (-veränderung)
"Karma" wird ein weiterer Punkt im Kontext "Ressourcen zur Stressbewältigung- Parallelen zwischen Psychologie und Buddhismus."

PS: (noch kurz...)
Ich habe sofort die Anweisung befolgt (.-)) und Yoga gemacht. Ob der Arzt diese Übungen kennt? Vielleicht hätte er dann Bettruhe verschrieben...jedenfalls habe ich mir intuitiv einen sehr gemischten Kurs zusammengestellt:
Vorbeugen, Rückbeugen- Beckenöffnung und Umkehr...
Mir geht´s gut...!

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"Esho Funi"
...Einheit von Leben und Umgebung.
Der Buddhismus lehrt, dass der Mensch und seine Umgebung untrennbar sind.
Die Art wie wir denken, unsere Umgebung wahrnehmen und uns verhalten (Haltung*) ist also ein Spiegelbild unsres eigenen Lebenszustandes.
Ganz anders, als viele Menschen annehmen, dass unsere Umgebung maßgeblich dafür verantwortlich ist, wie wir uns fühlen.
Jedoch bedingt diese Sichtweise meist Leid, weil wir ja doch nicht immer davonlaufen können. Vor allem nicht vor den unerlässlichsten Dingen die alle Menschen betreffen (...Krankheit, Alter und Tod)
Aber guckt Euch um, die Umgebung ist voll mit "davonlaufenden"!
"Zeit"...wer hat Zeit?
Ich habe Zeit, gerade...Mit dem Entschluß freier zu sein, den ich letzte Woche traf kam prompt die Antwort: Einschränkung in ganzer Linie...so sehr auf mich zurückgeschmissen...
Um den Übertrag auf das Prinzip esho funi und unsere Gesellschaft nicht zu vergessen:
"Ich verändere mich und damit meine Umgebung"...

Meine erste Probe wird sein der Termin bei meinem Arzt:
U.a. arbeite ich indirekt mit ihm zusammen, er empfielt seinen Patienten bei mir Yoga zu machen. Er empfielt selbstständig an den Themen mitzuarbeiten, die er behandelt. Also, jetzt gehe ich als Patientin zu ihm..."wohin wird er mich schicken, was wird er mir empfehlen?
...Wo möchte ich hin?"

Wieder später mehr!

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"Was kann ich Hier und Jetzt tun?"
...bevor ich abdrifte in irgendwelche weltverbessenden "Klugscheißereien" (Ist noch nicht passiert,oder!)
Ja, man beschäftigt sich gerne mit "man". Was ja auch nicht weiter schlimm ist- wenn "man" sich dabei nicht vergißt...!
Ich werde Jetzt Hier eine Entspannungseinheit einlegen:
Po ganz nah an die Wand, etwas erhöht auf Decken, die dem Rücken einen guten Halt geben...Beine gestreckt aber locker gegen die Wand gelehnt.
Das ist Rückenentspannung pur...ausprobieren!!!

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"Altern beginnt nicht erst im Alter"
Der Morgen ist der schlimmste was die Schmerzen angeht.

DA ich mich nun nicht beklagen möchte (Auf dem Weg zur Buddhaschaft beklagen Sie Ihr Leben nicht!), führe ich nun einen weiteren Artikel an, der mich zu dem ermutigen konnte, was ich als weitere Idee im Aufbau meiner Basis der Stabilität in beruflicher Hinsicht habe.

"BussinessYoga"

Im Gesundheitssystem und in unserer demografischen Entwicklung im Arbeitsleben geht es vor allem darum gesund und leistungsfähig zu sein und zu bleiben. Dafür trägt jeder und jede immer mehr selbst Verantwortung. Wir müssen uns frühzeitig damit auseinandersetzen, wie es gelingen kann Altersprozesse zu verlangsamen und Ideen zu entwickeln, um negative Auswirkungen des Alterns zu mildern.

Die Yoga Praxis bietet ein perfektes Kompetenzmanagement. Da ich u.a. Kinder unterrichte, kann ich schon im Entwicklungsalter ganz basal einen Ansatz vermitteln, sich und seinen Körper bewußt wahrzunehmen und vor alle wertzuschätzen. Was hier noch fehlt sind Kooperation durch ein System, d.h. die Offenheit, Umsetzbarkeit und damit auch die Finanzierbarkeit Yoga in den Alltag der Kinder, ganz speziell in den Schulalltag zu integrieren. Hier mache ich bereits die ersten Erfahrungen und erlebe die ersten Frustrationen, wie unmöglich es scheint alle Beteiligten einzubinden, Zeiten, Räume und Material zur Verfügung zu stelle.



Zurück zum "BussinessYoga". Ein Personalmanagement sollte Gesundheits- und Sportförderung in ihr System einbauen. Es geht darum Alltag und Arbeit miteinander zu verbinden, die Grenze abzumildern. Neudeutsch "Work-Life-Balance"

Ich bin überzeugt von der Wirkungsweise des Yoga, allerdings sollte sicherlich nach den Bedürfnissen der Mitarbeiter orientiert werden. Denn Yoga ist nichts anderes, als Freude und die Begeisterung und Gespür für die Bedeutung für eigenes Engagement und Initiative.

Wieder soweit...

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Gift in Medizin (hendoku iyaku)
Zufällig entdecke ich einen buddhistischen Artikel zum Thema "Stressbewältigung". Hier wird die Buddhistische Philosophie als Lösungsansatz herangezogen und der Psychotherapie gegenübergestellt .

"Gift in Medizin verwandeln" (hendoku iyaku) finde ich garadezu passend. Passend bei meinem Wunsch einen besonderen Wert in dieser Situation meiner Rückenproblematik durch meine neu begonnen alten Arbeit zu schaffen.

"Haltung"...Der Rücken steht für solche.

Beim Yoga (ja, ich konnte heute üben!) will mein Körper nicht zurück in die alte Form. Ich bemühe mich da loszulassen, den Schmerz als Wegweiser zu benutzen, da mich hinzugeben, wo ich noch nie war...Lustigerweise da, wo es so vertraut ist (Die Mitte...!?)

Sehr achtsam, vor allem mit der "Haltung"*:

"Ich werde etwas lernen, mich entwickeln, etwas entwickeln, mich verbessern, für mich und für andere"



Eine 88-jährige Patientin berührt mich geradezu in meiner zweiten (dritten) Profession- die der Künstlerin.

Sie hat ein lilafarbenes Badezimmer, komplett mit allem Pipapo in lila... Ein Satz den ich die letzten Tage aufschnappte war: "Lila ist die Farbe der unbefriedigten". Mit diesem und meiner Phantasie erlebte ich bei ihrer letzten Körperpflege dadurch totale Freude:

"Das wäre ein Bild!" Ich modeliere mit Fotografie gewohnte, vertraute Bilder im Alltag zu neuer Kunst- so wie es viele Künstler tun. Die Freude beim Schaffen ist mir das wichtigste und in meiner Vorstellung werde nicht nur ich diese erleben.

Die alte Frau kokettiete bei unserer letzten Badaktion mit ihren weiblichen Formen: "Vor nicht all zu langer Zeit standen sie noch. Heute hängen sie wie Lappen herunter! Ach es ist nicht gut, wenn die Menschen so alt werden!"



Ich bemühe mich meine Einstellung, meine Haltung der Arbeit gegenüber noch intensiver zu bemerken und zu verändern. Einen (noch stärkeren) Rücken zu bekommen, der aufrecht, beweglich die Leichtigkeit trägt, die ich hineintragen werde in den Alltag der alten...

(Hier vielleicht das Bild des Bambus- stabil, flexibel...dazu fest
verwurzelt in Verbindung mit allen anderen Pflanzen auf dem Feld)

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Veränderung
Es scheint, dass ich hier von einem Thema zum nächsten springe. Jedoch schreibe ich einfach das aus mir heraus, was gerade da ist. Der Rote Faden wird sich ergeben und Klarheit entstehen.

Die Schmerzen sind weiterhin da. Verspannungen im ganzen Rücken. Gleich der Anruf bei meiner neuen Chefin- die Krankmeldung. Letzte Woche hat sie gut reagiert, als ich wegen Gliederschmerzen und einem Anflug von Grippe um eine Pause bat.

Jedoch, das mit meinem Rücken scheint mir mehr zu sein als eine Grippe.

Bisher habe ich immer mit Yoga und anderen Dingen aktiv an meiner Genesung "gearbeitet". Außer Entspannung und Atmen bleibt mir gerade nur der eingeschränkte Radius meines Veedels und das auch nur aufgerichtet und langsam...

Nu ja, ich freue mich auf eine Behandlung, vielleicht eine Einrenkung. Besonders freue ich mich auf die Veränderung, die mit jeder Krankheit einhergeht...

Bis später...!

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Leistungdruck versus "Softpower"
Anfangen möchte ich hier mit meiner aktuellen Lebenssituation, die sich vielleicht gar nicht so arg unterscheidet von der mancher anderen Person.

Mein Rücken tut sauweh. Er ist müde und wird noch mehr schaffen müssen.

Gerade habe ich einen neuen Job in der Häuslichen Krankenpflege angefangen. Ich geriet vor einigen Wochen in eine präkere finanzielle Situation, dass ich nicht meine Miete bezahlen konnte. Zum Glück habe ich einen recht soliden, v.a in der Zukunft sicheren Beruf gelernt. Somit habe ich in den letzten, wie gesagt etwa 3 Wochen all das Geld was mir durch eine Fehlinformation oder eines Kommunikationsfehlers fehlte erarbeitet. Ein Tag Pause. Alles war und ist noch neu. Es ist schwere körperliche Arbeit. Auch psychisch nicht ganz so einfach.

Jedenfalls möchte ich das Forum hier nutzen, mir die Werte der vertrakten Situation bewußt zu machen. Meine Aha-Momente zu reflektieren und in unserer demografisch sich sehr verändenden Welt vielleicht neue Sichtweisen und Verhaltensweisen aufzuzeigen...für mich und für andere.

Ich lebe Yoga und praktiziere Buddhismus. Jeder Bereich des Lebens "Ist Yoga oder Ist Buddhismus". Die Frage mich entscheiden zu müssen ist längst geklärt und hier kein Thema. Wobei ich da natürlich offen bin...

Gestern las ich, warum der Buddhimus in Indien wo Yoga einen hohen Stellenwert hat, so gut wie ausgestorben ist. Da hat Buddhismus begonnen, mit Shakymuni als Mensch. Allerdings ist er irgendwann zum Gott geworden (einer neben den ganzen vielen) und damit wurde die Erleuchtung für Menschen unerreichbar. Genau das lebe ich nicht .Es geht um den Menschen, jeder Mensch ist Buddha.

Soweit dazu.

Im Zusammenhang:

Auch mit meinem "wehen" Rücken, in dieser scheinbar ausweglosen Situation schwer arbeiten zu müssen, steckt die Erleuchtung. Wie auch immer sich das in meinem Alltag die nächsten Wochen zeigen wird. Gerade erlebe ich eine kleine Erlösung, die durch den Fluss des Schreibens geschieht.



Später mehr, ich werde jetzt Yoga unterrichten, so wie ich bin- sanft, mit viel "Softpower"

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